Dienstag, 4. August 2026

Roxxie in Weiss


TV-Serienhelden: Darkwing Duck

Mit Hut, Maske und Cape und bewaffnet mit Kletterhaken und einer Gaspistole ist Darkwing Duck der maskierte Superheld, der seine Heimatstadt St. Erpelsburg (im Original: St. Canard) vor Verbrechen beschützt. Allerdings hat dieser Enterich, dessen Hauptquartier sich im Inneren eines Brückenpfeilers befindet, keinerlei Superkräfte. Okay, viele Comichelden haben keine Superkräfte, allen voran Batman und der Shadow, jene Figuren, von denen sich Disney-Zeichentrickfilmer und Darkwing-Erfinder Tad Stones inspirieren liess. Im Gegensatz zu diesen hat Darkwing, hinter dem sich der ansonsten bieder wirkende Eddie Erpel (im Original: Drake Mallard) verbirgt, ein ziemlich grosses Ego und eine ebenso grosse Klappe und jagt die Verbrecher nicht nur der Gerechtigkeit willen, sondern auch, um zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Der eingebildete Erpel kündigt sein Erscheinen stets mit den Worten "Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert" an und neigt auch sonst zu übertriebenen Formulierungen. Obschon er ein ziemlicher Trottel ist, gelingt es ihm immer, die Bösewichte zu besiegen, wenn auch oft nur durch die Hilfe seines Gefährten und Piloten Quack (der bereits aus der Serie Duck Tales bekannt ist), seiner Stieftochter Kiki (im Original: Gosalyn) und des Nachbarsjungen Alfred Wirrfuss (im Original: Honker Muddlefoot), den einzigen drei Personen, die- mit Ausnahme seiner grossen Liebe Morgana Makaber- seine Geheimidentität kennen. Darkwing Duck ist eine Disney-Zeichentrickserie, die in den Jahren 1991 und 92 in den USA erstmals lief und 1993 auch im deutschsprachigen Raum bekannt wurde. Es handelt sich um eine Art Spin-Off der Serie Duck Tales, wodurch mit Quack und Gizmoduck auch zwei Figuren aus dieser Serie öfters auftreten.

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Top Ten: Darkwing Ducks gefährlichste Gegner

PLATZ 1: Torro Bulba
Torro Bulba (im Original: Taurus Bulba) war der mächtigste Gangsterboss in St. Erpelsburg, der sogar aus dem Gefängnis heraus noch seine Anweisungen gab. Er war der erste grosse Gegner, mit dem es Darkwing Duck aufnehmen musste. Bulba fiel aus grosser Höhe in den Fluss und galt als tot, doch die Verbrecherorganisation F.O.W.L. (Fiese Organisation für Weltweite Lumpereien) fand seinen Körper und erweckte ihn als Cyborg wieder zum Leben. Bulba weigerte sich, für F.O.W.L. zu arbeiten und wollte sich stattdessen an Darkwing rächen. Er ist ein kriminelles Genie und Darkwing auch an Körperkraft überlegen, dennoch fiel er erneut, diesmal mit seinem ganzen Exoskelett, in den Fluss- sein weiterer Verbleib blieb- zumindest in der Zeichentrickserie- unbekannt...
PLATZ 2: Fiesoduck
Sein Name sagt es bereits- keiner ist so fies wie Fiesoduck (im Original: Negaduck). Er ist so etwas wie Darkwings böser Doppelgänger, der sich diese Ähnlichkeit durchaus auch mal zu Nutzen macht, um den Helden in Misskredit zu bringen. Woher Fiesoduck genau stammt und ob er auch eine Geheimidentität hat, ist unbekannt. Fiesoduck ist auch der Chef einer Gruppe von Schurken, die sich die "Fürchterlichen Fünf" nennt und neben ihm aus Benny Buxbaum, Megavolt, Quackerjack und dem Liquidator besteht. Allerdings sind diese ihm nur Mittel zum Zweck, und er zögert keinen Moment, sie zu hintergehen, wenn es seinen Plänen nutzt. Fiesoduck kennt keinerlei Skrupel- dies und seine Ähnlichkeit mit Darkwing macht ihn zu dessen Erzfeind.
PLATZ 3: Eisenbeiss
Eisenbeiss (im Original: Steelbeak, übersetzt eigentlich Stahlschnabel), ein Hahn mit einem Schnabel aus Metall, mit dem er auch Metall durchtrennen kann, ist der Topagent der Verbrecherorganisation F.O.W.L. Er befehligt eine Truppe maskierter Handlanger, die Dotterköpfe genannt werden. Eisenbeiss ist ein verbrecherisches Genie, seine Eitelkeit und die Angewohnheit, Darkwing immer wieder zu unterschätzen, führen aber oft zu seiner Niederlage.
PLATZ 4: Megavolt
Ottokar Funkenspotz (im Original: Elmo Sputterspark) war ein Klassenkamerad von Eddie Erpel, der Geheimidentität von Darkwing Duck. Nach einem fehlgeschlagenen Selbstexperiment erhielt er die Fähigkeit, Elektrizität zu beherrschen. Ähnlich wie Spider-Mans Gegner Electro, dem dieser Schurke nachempfunden ist, wurde Funkenspotz, der sich seither Megavolt nennt, zum Superverbrecher. Allerdings ist er etwas gaga- so glaubt er beispielsweise, er müsse Glühbirnen aus der Sklaverei befreien- und obschon er ein talentierter Erfinder ist, ist er ansonsten nicht gerade der Hellste.
PLATZ 5: Quackerjack
Quackerjack, dessen richtiger Name nie genannt wurde, war Spielzeugfabrikant, doch nach dem Konkurs seiner Firma verlor er den Verstand. Seithet kleidet er sich in ein Hofnarrenkostüm und begeht Verbrechen, wozu er sich meist seiner selbstentwickelten, gefährlichen Spielzeuge bedient. Oft scheint er seine helle Freude daran zu haben, Darkwing herauszuforden, wenn er sein Motto "Zeit zum Spielen" aufsagt- was bedeutet, das nun gleich etwas explodiert, in die Luft geht oder sonst was passiert... Ebenso wie Fiesoduck hat auch Quackerjack keine Superkräfte, macht dies aber durch seine Verrücktheit wieder wett. Sein ständiger Begleiter ist Mr. Bananengrips (im Original: Mr. Banana Brain), eine Handpuppe in Gestalt einer Banane, mit der er sich in Selbstgesprächen unterhält...
PLATZ 6: Professor Benjamin "Benny" Buxbaum
Benny Buxbaum (im Original: Dr. Reginald Bushroot) war ein Botaniker, der von seinen Forschungskollegen ausgelacht wurde, als er versuchte, intelligente Pflanzen zu züchten. Bei einem Selbstversuch verwandelte er sich in ein Ente-Pflanze-Hybridwesen, das mit Pflanzen kommunizieren kann. Buxbaum leidet unter seinem Zustand und versucht immer wieder, sich ähnliche Hybriden als Gefährten heranzuzüchten. Zum Verbrecher wurde er eher durch Zufall, nachdem er sich an seinen Forscherkollegen rächen wollte und dabei erstmals auf Darkwing Duck traf. Ganz einsam ist er dennoch nicht, oft wird er von einem fleischfressenden Pflanze-Hund-Hybridwesen namens Hasso begleitet. Obschon er Mitglied der "Fürchterlichen Fünf" ist und immer wieder mit Darkwing aneinander gerät, ist er im Grunde genommen mehr an seiner Forschung als an Verbrechen interessiert- seiner Superkräfte wegen sollte er aber dennoch nicht unterschätzt werden. 
PLATZ 7: Der Liquidator
Knut Flut (im Original: Bud Flood) war Inhaber einer Mineralwasserfirma, der die Getränke seiner Konkurrenten vergiftete und von Darkwing Duck gestellt wurde. Beim Kampf fiel Flut in einen Behälter mit dem von ihm benutzten Gift und verwandelte sich in ein Wesen aus Wasser. Es ist so gut wie unmöglich, ihn einzufangen, doch dieses Wesen, das nun "Liquidator" genannt wird, hat glücklicherweise einige Schwächen. Nicht nur gebraucht er immer noch den Jargon eines Unternehmers und spricht oft in Werbesprüchen, als Mitglied der "Fürchterlichen Fünf" sollten sich er und Megavolt körperlich nicht zu nahe kommen- obschon sie sich sonst gut verstehen- da sonst Kurzschlussgefahr besteht... Obschon ihm körperlich kaum beizukommen ist, ist er kein Meisterverbrecher wie Fiesoduck oder Torro Bulba...
PLATZ 8: Professor Moliarty
Professor Moliarty ist ein Maulwurf und ein genialer, aber verrückter Wissenschaftler und Erfinder. Er lebt unter der Erde und hegt einen Groll gegen die Oberflächenwelt, die den Maulwürfen, seiner Meinung nach, zu wenig Respekt entgegenbringt. Aus diesem Grund möchte er die Welt gerne erobern, als Maulwurf ist er allerdings empfindlich gegenüber Sonnenlicht. Auch wenn seine Pläne durch Darkwing Duck meist vereitelt werden können, entkommt der verbrecherische Maulwurf oft, indem er sich durch die Erde in Sicherheit buddelt...
PLATZ 9: Tuskerninni
Das Walross Tuskerninni hält sich für einen begnadeten Filmregisseur und wird stets von einer Crew von drei stummen Pinguinen begleitet, da er seine Verbrechen filmen lässt. Seine Pläne sind oft ziemlich ausgefallen und durchdacht, dennoch kommt Darkwing ihm immer wieder auf die Schliche. Allerdings ist Tuskerninnis Streben nach Hollywood-Ehren eine Schwäche, die ihm öfters zun Verhängnis wird. Der verbrecherische Filmemacher gibt sich oft als Gentleman-Gangster, der seine Opfer charmant um den Finger wickelt, ist aber trotz aller Genialität eher ein kleines Licht in der Verbrecherwelt von St. Erpelsburg.
PLATZ 10: Jambalaya Jambo
Der kleingewachsene Jambalaya Jambo, der seiner Körpergrösse wegen auch als "Sumpfgnom" bezeichnet wird, ist aus den Sümpfen von Louisiana, seiner Heimat, nach St. Erpelsburg gekommen, um sich durch Verbrechen zu bereichern. In seiner Begleitung befindet sich ein zahmes Krokodil namens Gumbo. Jambo ist eher so was wie ein Kleinkrimineller, wirklich grosse Dinge zu drehen ist nicht unbedingt sein Ding... Seiner Verschlagenheit wegen sollte er dennoch nicht unterschätzt werden.