Samstag, 17. August 2019

Aufzeichnungen eines Aussenseiters, 17.8.2019

Und weiter geht mein kleiner Kreuzzug über oder
gegen- je nachdem, wie man das anschaut- die
zahlreichen Irrtümer, die immer noch in unseren
Köpfen über die Tierwelt herum spuken. Wie in
meinem letzten Text schon angedeutet, geht es
diesmal um die oft gehörte, sehr populäre Aus-
sage, Schlangen wären taub. Verglichen mit uns-
und wir haben selber schon sehr schwach ausge-
bildete Sinnesleistungen- sind Schlangen tatsäch-
lich taub. Es stimmt, sie nehmen kaum Geräusche
wahr, aber Erschütterungen, und sie gebrauchen
ihre Zunge als Sinnesorgan. Aber ganz taub sind
sie nicht. Ganz wenig hören kann eine Schlange
doch. Ungefähr 5% Hörfähigkeit, verglichen mit
uns. Das ist so gut wie taub, aber halt eben doch
nicht ganz. Wahrscheinlich glaubte man lange,
Schlangen wären ganz taub, weil bei ihnen keine
äusseren Gehörgänge vorhanden sind. Das heisst
aber nicht, dass keine inneren Gehörgänge exi-
stieren würden.
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Die Unterschied zwischen Schlangen und beinlo-
sen Echsen wie der Blindschleiche sind die bei den
Echsen vorhandenen äusseren Gehörgänge, die
Augenlider, die bei Schlangen fehlen, bei Echsen
vorhanden sind, und die gespaltene Zunge- die
Blindschleiche züngelt nicht. Wer hingegen zün-
gelt, sind Warane. Warane werden zwar zu den Ech-
sen gezählt, schliesslich haben sie Beine und äusse-
re Gehörgänge, mittlerweile fand man aber heraus,
dass Warane den Schlangen näher verwandt sind als
den Echsen. Es gibt sogar Warane, die über einen
Giftbiss verfügen, die Forschung darüber steckt aber
noch in den Kinderschuhen. Ausserdem fand man he-
raus, dass Warane evolutionär noch vor den Schlan-
gen da waren. Stellt man sich einen Waran ohne Bei-
ne vor, der sieht wirklich fast wie eine Schlange aus.
Da fragt man sich, ob der Verführer im Paradies etwa
ein Waran war, schliesslich steht in dieser Geschichte
doch, die Schlange hätte ihre Beine als Strafe dafür
verloren. Eine jener Stellen, wo biblische Geschich-
te und Evolutionstheorie übereinstimmen, wenn man
das so betrachtet...

Schönheiten-Galerie: Tayy Miller

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Fat & Sexy, Teil 163



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Unbekannte Schönheiten













Freitag, 16. August 2019

Aufzeichnungen eines Aussenseiters, 16.8.2019

Noch immer- obschon die Wissenschaft viele davon
längst widerlegt hat- spuken unzählige Irrtümer
über die Tierwelt durch unsere Köpfe. Einige davon
werden durch schlecht recherchierte, sich aber se-
riös gebende Publikationen- Bücher, Zeitschriften,
durchaus auch mal Zeitungen- noch weiter verbrei-
tet. Beispielsweise über die Giftigkeit von Vogel-
spinnen. Eine kürzlich durchgeführte Studie mit
Vogelspinnenhaltern kam zu dem Ergebnis, dass
nur 0,5% der Bisse durch Vogelspinnen in Terra-
rienhaltung gefährliche Auswirkungen hatten.
Bild könnte enthalten: Pflanze und im Freien
Die meisten Vogelspinnen sind nämlich gar nicht
tödlich, auch wenn dies oft behauptet wird. Der
Grossteil der Vogelspinnen- wobei es, auch das
muss man erwähnen, auch Ausnahmen gibt- kön-
nen uns nicht mehr antun als eine zustechende
Wespe. Ebenso wie bei Wespen ist auch bei Vogel-
spinnen dann Vorsicht angebracht, wenn eine Aller-
gie vorhanden ist. Was mich bei Spinnen besonders
fasziniert, ist, dass man zwar, wohl der Einfachheit
halber, von einem Spinnenbiss spricht, die Spinne
in Wirklichkeit aber gar nicht beissen kann. Sie in-
jiziert lediglich ihr Gift, das dazu führt, dass die Inne-
reien ihres Beutetiers sich verflüssigen, so dass die
Spinne ihre Beute aussaugen kann. So ernähren sich
Spinnen, und dadurch ergibt sich auch, dass es ungif-
tige Spinnen gar nicht geben kann. Die müssten ja
sonst verhungern! Der Grund, dass Kreuz-, Wespen-,
Zitter- und Kellerspinnen und wie sie alle heissen, je-
ne achtbeinigen Hausfrauenschrecken in unseren Brei-
tengraden, unsere Haut nicht durchdringen können.
Vogelspinnen hingegen können das. Taranteln wiederum
können es nicht, man meint nur immer, sie wären für uns
gefährlich. Aber die Tarantel ist nur gross und hässlich,
ansonsten für uns Menschen aber harmlos. Während es
kleine Spinnen gibt, wie die Schwarze Witwe oder die
Sydney-Trichternetzspinne, die für uns sogar tödlich wer-
den können. Ich fragte mich oft, wie das kommt, dass so
ein Riesenvieh wie die Tarantel uns nichts antun kann, so
ein Winzling wie die Schwarze Witwe hingegen schon.
Nach einigem Nachdenken fand ich eine mögliche, mir
durchaus logisch scheinende Antwort. Wenn die Giftig-
keit für uns nicht in der Grösse der Spinne liegt, dann muss
es einen anderen Grund geben, und der sinnvollste Grund
ist das Nahrungsangebot. Denn wo leben die meisten gefähr-
lichen Spinnen? In tropischen Gebieten. Und was fressen
Spinnen? Insekten. Und nun vergleiche man mal die Insek-
ten der tropischen Gebiete mit jenen, die bei uns herum sum-
men. Voila!
Für heute muss dies in Bezug auf Irrtümer über die Tierwelt
reichen, sonst würde der Text die Dimensionen dieses Blogs
irgendwann sprengen. Aber ich werde sicherlich wieder ein-
mal auf dieses Thema zurück kommen. Vielleicht interessiert
es ja ausser mir noch jemanden, dass Schlangen gar nicht wirk-
lich taub sind... Mehr dazu zu gegebener Zeit.

Whitney Thore mit Brille

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Wunder der Natur: Die Klappergrasmücke oder Zaungrasmücke

Klappergrasmücke (Sylvia curruca)
Die Klappergrasmücke oder Zaungrasmücke (Syl-
via curruca) ist ein bei uns brütender und in Ost-
afrika überwinterter Zug- und Singvogel und die
kleinste Grasmückenart. Sie ernährt sich von Wir-
bellosen und Beeren.