Dienstag, 31. Juli 2012

Montag, 30. Juli 2012

Dustin Lynch: "Cowboys And Angels"

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=1OqHbyuCnRg

Hier einmal ein modernerer Country- Song, wenn auch
durchaus mit traditionellen Anleihen. Schade, dass er
nicht etwas bekannter ist, dieser Dustin Lynch, mit
dieser Stimme...doch wer weiss, vielleicht kommt
das ja noch?

Candy Godiva im Auto


Sie frisst und frisst und das auch im Auto... in dem sie
jetzt schon kaum noch Platz hat...
http://www.clips4sale.com/preview/preview.php?id=6628189

Wunder der Natur: Die Schafgarbe


Schafgarbe ( Gattungsname Achillea ) ist im gesammten euro-
päischen und eurasischen Raum mit verschiedenen Arten ver-
treten, am bekanntesten ist wohl die oben abgebildete Gemeine
Schafgarbe ( Achillea millefolium ). Ihren botanischen Namen
verdankt sie dem griechischen Helden Achilles, von dem es
heisst, dass er mit dieser Pflanze seine Wunden behandelte.
Tatsächlich wird Schafgarbe zur Wundheilung eingesetzt,
aber auch bei Verdauungsstörungen und Koliken, des Wei-
tern wirken die ätherischen Oele dieser Pflanze schleimlösend,
weswegen Schafgarbentee auch mal bei Erkältung getrunken
wird. Auch als hautreinigender Badezusatz wird Schafgarbe
verwendet. Die seltsamste Verwendung findet diese Pflanze
aber in China, wo Schafgarbenstängel zum Weissagen verwen-
det werden, sie sind Bestandteil der Orakeltechnik des I- Ging.
Die Schafgarbe versprüht einen charakteristischen, weit herum
wahrnehmbaren Duft, der diverse Insekten anlockt.

Unbekannte Schönheiten

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Sonntag, 29. Juli 2012

Kuriose historische Persönlichkeiten: Aleister Crowley


Englischer Okkultist und Schriftsteller (1875-1947).
Wuchs in einer stark christlich- religiösen Familie
und später einem christlichen Internat auf, in dem
auch körperliche Bestrafung an der Tagesordnung
war. Wurde später Mitglied in verschiedenen
okkulten und esoterischen Vereinigungen, darun-
ter dem Hermetic Order of the Golden Dawn und
der Ordo Templis Orientalis. Noch später wurde
er sogar Mitglied der Freimaurer. Auf Reisen
häufte er sein Wissen an, er war ausserdem ein be-
geisterter Bergsteiger. Er veröffentlichte sein eige-
nes magisch- okkultes System, dessen erster Grund-
satz lautete: "Tu, was du willst". Den Zusatz "...so-
lange es niemandem schadet", der im Wicca von
Gerald Garder ( einem Bekannten Crowleys ) oder
dem Druidentum von Ross Nichols wichtig ist,
liess er schlichtweg fort! Vielleicht als Rebellion
gegen seine Familiengeschichte und der christlichen
Werte nannte er sich selbst "das grosse Tier 666",
für viele gilt er dadurch ( nach Meinung einiger
anderer fälschlicherweise ) als der erste Satanist.
Da in seiner "Magick", im Gegensatz zu Wicca und
den meisten anderen magischen Traditionen, auch
Tieropfer, Schadenzauber und sexuelle Uebergriffe
vorkommen, wird er noch heute zu den "bösesten
Menschen der Welt" gezählt. Auch wenn seine
Bücher durchaus auch für moderne Hexen und Magier
interessant sein mögen, distanzieren sich die meisten
doch von ihm. Und doch gilt er noch immer als der
berühmteste Magier und Okkultist der Neuzeit, was
u.a. auch mit seinem medienwirksamen Auftreten zu
tun hatte. Legendär war auch sein immenser Drogen-
konsum, aus dem er nie ein Geheimnis machte, sogar
im Gegenteil noch stolz darauf war. Doch sein Le-
benswandel blieb nicht ungestraft: Als er starb, war er
schon länger geistig total umnachtet! Das einzig Schöne,
das Crowley wohl je geschaffen hatte, war ein Set sehr
kunstvoller Tarot- Karten, das als "Crowley Tarot" im
Handel erhältlich ist. Alles andere aus seinem Werk
ist mit Vorsicht zu geniessen- oder sich ganz davon
zu distanzieren-, gilt doch Crowley als der "Schwarz-
magier" schlechthin der neueren Geschichte.

Bobby G. Rice: "You Make It So Easy"

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=02IxzUstb-M

Wer sagt denn, dass Love Songs immer so schmalzig,
romantisch und traurig klingen müssen, wo doch die
Liebe so etwas schönes, fröhliches, glückliches ist?
Bobby G. Rice hat 1979 mit diesem Lied gezeigt,
dass ein Liebeslied durchaus auch fröhlich klingen
kann.

"Nehmen Sie Platz..." von "Sumo Chicks"

 Armer Kellner, armer Stuhl!


Samstag, 28. Juli 2012

Cal Smith: "Sunday Morning Christian"

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=bFRTZ_Yb3Ik

Einer der besten Songs von Cal Smith, einem beinahe
vergessen gegangenen Country- Sänger ( nicht zu
verwechseln mit dem etwas bekannteren Carl Smith ),
mit einem der besten Songs über Kirchgänger, die am
Sonntag für Vergebung beten und ab Montag genau
so weiter machen wie vorher. Ueberhaupt wird hier
recht gut die Scheinheiligkeit vieler solcher Leute
thematisiert.

Freitag, 27. Juli 2012

Kuriose historische Persönlichkeiten: Gerald Brousseau Gardner


Englischer Buchautor und Okkultist (1884-1964), gilt
als Begründer der Wicca- Religion, die er ab ca. 1952
in seinen Büchern vorstellte, nachdem in Grossbritan-
nien das letzte Gesetz gegen Hexerei aufgelöst wurde.
Gardner behauptete, in einem schon bestehenden He-
xen- Coven initiiert worden zu sein; wie vieles von
seinen Schriften der Wahrheit entspricht, ist selbst unter
Wicca- Anhängern ein Thema. Die Coven, welche der
Tradition Gardners folgen, werden "gardnerianisch" ge-
nannt, vieles aus Gardners Tradition wurde Bestandteil
von Wicca, einer neuzeitlichen Hexenreligion, die sich
auf vorchristliche Traditionen beruft. Zu den bekannte-
sten Bestandteilen gehören das "Buch der Schatten", eine
Art magisches Tagebuch, und die Anzahl von 13 Mitglie-
dern (inkl. Hohepriester und Hohepriesterin ) in einem
Coven. Gardner führte seine Rituale nackt durch. Er war
mit Aleister Crowley bekannt und mit Ross Nichols, dem
Begründer des modernen Druidentums befreundet. Er
verstarb auf einer Schiffsreise. Heute gibt es viele ver-
schiedene Wicca- und Hexentraditionen, die sich zwar
auf Gardner als Begründer von Wicca beziehen, dessen
Vorgaben aber nicht mehr so viel Bedeutung beimessen.

CaitiDee's Geburtstagskuchen


...überlebt nicht lange...

Mittwoch, 25. Juli 2012

Loriot: "Das Frühstücksei"

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=bBQTBDQcfik

Ein weiterer klassischer Loriot- Cartoon. Damals
konnte ein Komiker den Satz "Das Ei ist hart"
noch gebrauchen, ohne dass er zweideutig ge-
meint, gedacht oder verstanden war : )

Layla präsentiert ihr hübsches Wabbelbäuchlein erneut im Freien

backyard.mp4

Star Struck räkelt sich auf dem Bett und nascht

Kuriose historische Persönlichkeiten: Agrippa von Nettesheim


Deutscher Universalgelehrter (1486- 1535 ).
Geboren in Köln, verstorben in Grenoble
( Frankreich ). Hatte mehrer Doktortitel,
u.a. Medizin und Jura, war auch Ritter und
in einigen Schlachten aktiv. Da er acht Spra-
chen beherrschte, sechs davon fliessend, wurde
er in diplomatischen Diensten eingesetzt.
Der Nachwelt bekannt blieb er durch seine
Schriften, von denen "De occulta philosophia"
die bekannteste wurde. Das Werk handelte von
der damals bekannten Magie und hatte erheb-
lichen Einfluss auf alle magischen, okkulten und
esoterischen Strömungen. Er verband Weisheiten
aus der Kabbala mit jenen Platons, der Volksma-
gie und der Alchemie. Noch heute gilt Agrippa
als einer der grossen Magier, Alchemisten und
Gelehrten der Geschichte. Durch seine Arbeiten
kam er in Konflikt mit der Kirche, die ihn einen
"judaisierenden Häretiker" nannte. Nachdem er,
als Jurist, die Verteidigung einer der Hexerei An-
geklagten übernahm und den Prozess zu deren
Gunsten gewann, geriet er selbst unter den Ver-
dacht, ein Hexenmeister zu sein. Den Vorwurf,
sich auch den "Schwarzen Künsten" verschrie-
ben zu haben, wurde er bis zur heutigen Zeit
nicht los. Seine Schriften sind vergleichbar je-
nen von Paracelsus, Martin Luther und Erasmus
von Rotterdam, erlangten aber- wohl auch bedingt
durch ihre Thematik- nie deren Bekanntheitsgrad.
Bekannt wurde vor allem seine Darstellung des
Menschen im Pentagramm, das "Agrippa- Pen-
tagramm", das später von einem anderen Univer-
salgelehrten, Leonardo da Vinci, aufgegriffen wur-
de:

Agrippa war damit der erste Schriftgelehrte, der auf die Symbolik
des Pentagramms mit dem Mikrokosmos Mensch hinwies.

Montag, 23. Juli 2012

Wunder der Natur: Der Rittersporn


Rittersporn ( botanischer Gattungsname: Delphi-
nium ) ist eine hoch wachsende, ein bis zwei-
jährige, krautige Pflanze. Bekannt ist der Ritter-
sporn vor allem durch die blauen Blüten. Alle
Arten enthalten giftige Alkaloide. Rittersporn
wurde zwar im Altertum als Heilpflanze einge-
setzt, die Verwendung sollte aber Fachleuten vor-
behalten bleiben- also keinesfalls selber damit
herumexperimentieren! Vergiftungserscheinun-
gen zeigen sich vorwiegend durch Magenreizun-
gen mit Durchfall, Bewegungsstörungen, nervö-
sen Symptomen, manchmal auch Hautreizungen,
auch das Herz kann angegriffen werden.

Isla Grant: "It's A Dream Come True"

http://www.youtube.com/watch?v=nUDlCbhG9eI&feature=player_detailpage

YouTube findet mir immer wieder Interpreten, die
ich noch nicht kannte. Nicht alles davon ist gut,
aber diese Country- Sängerin hat echt eine tolle
Stimme!

Grossvater Hugetobler ( Dialekt- Comedy- Nummer )

Also, ig, de Grossvater Hugetobler, zur Zyt im
Altersheim "Hinderem Bärg", ig rede hie zu
Euch- de Pfleger, de Insasse und de Alte-
das isch nid ds Gliiche!- ig rede hie zu Euch-
herrje, i chume mir ja vor wie dr Piet Klocke,
i cha da ja chuum e Satz...! Ig mälde mi zu
Wort als Sprächer vo de Insasse und de Alte-
das isch immer no nid ds Gliiche! Und zwar
richte sich mini Wort a ds Pflegepersonal. Mir,
d' Insasse und die Alte- und i möcht betone,
dass i zu de Erschtere ghöre und nid zu de
Letschtere!- mir fordere: Kukident für Alli!
Süsch wärde mir nämlich schlichtwäg üsi
Nachttöpf nümm lääre! Und de heit Dir dr
Schiisdräck!

Luscious Amazon im neuen Bikini



Der kurze Clip ist nichts für Leute, die nur schlanke Frauen
schön finden:
http://www.clips4sale.com/preview/preview.php?id=6591049

Und das nennt Ash einen "Nachmittags- Snack"...?!

Samstag, 21. Juli 2012

Blöde Sprüche

Dürfen Vegetarier Fleischtomaten essen?
Ist Barbeque die Schwester von Suzy Q?
Wenn Amerikaner hinter den Busch pissen, urinieren
sie dann an ihren Ex- Präsidenten?
Muss ein im Sternzeichen Zwillinge Geborener das
Doppelte essen?
Brauchen schizophrene Personen zwei Ausweise?

"Sind Sie Verkehrsteilnehmer?"
"Nein, ich bin noch Jungfrau."

Zungenbrecher mit steigendem Schwierigkeitsgrad:
Wenn Spinnen spinnen, spinnen Spinnen.
Wenn Fliegen fliegen, fliegen Fliegen.
Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen
Fliegen nach.
Wenn Krabben krabbeln, krabbeln Krabben.
Wenn Krabben hinter Krabben krabbeln, krabbeln
Krabben Krabben nach.

Wenn der Verkehrsminister verkehrt mit dem Verkehr
verkehrt, verkehrt der ganze Verkehr verkehrt.

Der Indianer zu einem Gegenüber: "I'm a shaman. My
wife is a shawoman."

Barack Obama auf die Frage seiner Frau Michelle, ob
sie Kinder aufstellen wollen: "Yes, we can."
Sein Kommentar am nächsten Morgen: "I prove this
message."

Schönheiten- Galerie: Sévérine Meier


Die junge, mollige Westschweizerin ( aus La-
Chaux- de- Vauds ) war "Miss Plump 2011"
und setzt sich für die Akzeptanz und Selbst-
akzeptanz übergewichtiger Menschen ein und
gegen deren Diskriminierung. Vor kurzem
war in der Westschweizer Zeitung "Le Matin"
ein Bericht über sie, der wiederum der Deutsch-
schweizer Gratiszeitung "Blick am Abend" eine
Notiz wert war, wenn auch unter der boulevard-
mässigen Ueberschrift "Dick, und stolz darauf".

Cindy und Bert: "Eine Handvoll Paradies"

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=ur0zzStchWk

Bert, der männliche Teil des Schlagerduos Cindy und
Bert, ist vor ein paar Tagen mit 66 Jahren verstorben.
Die beiden waren übrigens verheiratet, als sie ihre
grossen Hits hatten, später geschieden, eine Zeit lang
auch nicht mehr gemeinsam auf der Bühne, bevor sie
dann doch wieder- wenn auch nicht mehr als Ehe-
partner- gemeinsam auftraten. Diese Aufnahme von
1996 stammt aus dieser späteren Zeit.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Cal Smith: "I Took Her For A Fool"

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=qaa75HFjel4

Cal Smith gehört zu den vielen leider vergessen ge-
gangenen Country- Stars der Vergangenheit, dabei
war er ein exzellenter Sänger, was er bei Songs wie
"Sunday Morning Christian" oder "Country Bump-
kin" bewiesen hat. Hier ein Auftritt in der Fernseh-
Show der Wilburn Brothers. Sicher nicht der beste
Auftritt von Cal Smith, aber dafür amüsant, vor al-
lem als er am Schluss des Songs einfach lachen
musste, nachdem ihm die Frau im Hintergrund den
Vogel gezeigt hatte. Diese war übrigens selbst keine
Unbekannte, im Gegensatz zu Cal Smith kennt man
sie noch heute- es war keine Geringere als Loretta
Lynn, die durch die Wilburn Brothers Show erst be-
kannt wurde.

Prominente Schönheiten, die wir alle kennen ( ironisch )




Schönheiten- Gallerie: Amanda Righetti


US- Schauspielerin und Filmproduzentin, geboren am 4.
April in St. George, Utah. Begann mit 14 Jahren als Model,
bevor sie in's Schauspielfach wechselte. Bekannt vor allem
in der Rolle der Grace Van Pelt in der Krimiserie "The Men-
talist". Dass sie sehr viel mehr schauspielerisches Talent hat,
als sie dort zeigen kann, bewies sie in Horrorfilmen wie ei-
nem Remake von "Friday the 13th", welches sogar an das
Original herankommt.

Interessante Romanfiguren: James Pattersons "Women's Murder Club"

Hauptperson von James Pattersons Romanen um den
"Women's Murder Club", in der deutschen Ueber-
setzung auch "Club der Ermittlerinnen" genannt, ist
eigentlich die toughe Lindsay Boxer, die einzige Frau
unter den Detectives des Morddezernats beim San
Francisco Police Department. Die Romane werden
zu einem grossen Teil aus ihrer Sicht erzählt. War
sie im ersten Band, "1st To Die" ( dt. unter dem Titel
"Der erste Mord" bei Blanvalet erschienen ) noch In-
spector, so hatte sie es schon in der zweiten Geschich-
te ( "2nd Chance", dt. "Die zweite Chance" ) zum Lieu-
tenant geschafft. Ihre beste Freundin ist die füllige,
schwarze Gerichtspathologin Claire Washburn, die
von sich selber sagt: "Ich bin in Form. Rund ist schliess-
lich auch eine Form." Gemeinsam mit der knallharten
Staatsanwältin Jill Bernhardt und der cleveren Repor-
terin Cindy Thomas von der Zeitung "Chronicle" tref-
fen sich diese Frauen, die sehr viel mehr auf dem Kas-
ten haben, als ihre männlichen Vorgesetzten und fin-
den meist- abseits des normalen Dienstweges- die Lö-
sung der vertrickstesten Kriminalfälle.

Unbekannte Schönheiten

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Deutsch- Lektion ( humoristisch )

Guten Tag, liebe Kursteilnehmer, zum heutigen Deutsch-
kurs. Fangen wir also gleich an: Eine Hexe, die nicht
mehr hext, ist eine Ex- Hexe. Eine Ex- Hexe, die mit
Echsen gehext hat, ist eine Ex- Echsenhexe. Eine Hexe,
die mit den Haxen von Echsen, also mit Echsenhaxen,
gehext hat, ist eine Ex- Echsenhaxenhexe. So, dieses
Wort werden wir nun alle wiederholen...

Also bitte, ist denn das so schwierig? Wenn Sie das
schon nicht kapieren, dann brauchen wir "Was muss
das Huhn tun, bevor das Huhn kann ruh'n?" kann
nicht erst anzuschauen!

(Anmerkung: Dass Hexen mit Echsen oder auch nur
mit Echsehhaxen hexen, ist natürlich Quatsch. In
Wahrheit haben Hexen so viel Respekt vor der Na-
tur, dass sie möglichst keinem Lebewesen ein Leid
zufügen. )

Sonntag, 15. Juli 2012

"Plump Donut Girl" von Ray-Norr

Piet Klocke bei "Giaccobo/Müller"

Der deutsche Komiker Piet Klocke, der Mann, der
seine Sätze kaum fertig bringt, weil sie ihm schon
vorher... der Meister der immerwährenden Asso-
ziation, wie ihn sein Verlag... dieser Mann trat
tatsächlich mal in der Sendung "Giaccobo/Mül-
ler" im Schweizer Fernsehen... Er hat übrigens
auch ein Buch heraus... es heisst: "Kann ich hier
mal eine Sache zu Ende?!" und ist im Heyne Ver-
lag...
http://www.youtube.com/watch?v=g3hbC47jh08&feature=player_detailpage

Interessante Romanfiguren: "Merrily Watkins" von Philipp Rickman

Merrily Watkins ist Pfarrerin der kleinen, englischen
Gemeinde Hereford. Sie ist alleinerziehende Mutter
einer Tochter im Teenageralter, die Jane heisst und
Anhängerin des Neuheidentums ist. Merrily hat einen
Mann in ihrem Leben, einen einstmals erfolgreichen
Musiker namens Lol Anderson. Merrily ist aber
keine normale Pfarrerin, sie ist "Beraterin für spiri-
tuelle Grenzfragen", was von einigen auch so ver-
standen wird, dass sie eine Exorzistin ist. Obschon
sie eigentlich nur für ihre kleine Gemeinde, die im
Grenzland von England und Wales liegt, zuständig
wäre, gerät sie, entweder durch ihr Amt oder durch
ihren scharfen Verstand, den sie geschickt unter
einer leicht schüchternen Fassade verbirgt, immer
wieder in Situationen, in denen sie der hiesigen Po-
lizei hilft, knifflige Fälle aufzuklären, nicht immer
zur Freude der ermittelnden Beamten.
Philipp Rickman schuf mit Merrily Watkins eine
aussergewöhnliche Detektivfigur, die am ehesten
mit Agatha Christies "Miss Marple" und Gilbert
Keith Chestertons "Father Brown" vergleichbar ist.
Die Fälle, die sie zu lösen hat, sind logisch und
übersinnlich zugleich, weshalb man die Merrily
Watkins- Bücher von Rickman wohl als "Mystery-
Krimis" bezeichnen könnte. Auf deutsch sind die-
se im Goldmann Verlag erschienen.

Lammas oder Lughnasadh: Die ursprüngliche Bedeutung des 1. August

Am 1. August feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag,
und noch immer beziehen einige Schweizer dies auf
den Rütlischwur, obschon inzwischen bekannt ist, dass
dieser gar nicht an einem 1. August stattfand. Selbst
Wissenschaftler behaupten, es wäre nicht bekannt, wes-
halb der Nationalfeiertag der Schweiz am 1. August
gefeiert wird. ( Laut dem bayrischen Komiker Michael
Mittermaier, der die Schweiz besser kennt als mancher
Schweizer, sollen die Schweizer das Datum während
der Sommerferien festgelegt haben, da es wirtschaftlich
besser sei...) Nun, am oder um den 1. August herum
feierten unsere heidnischen, keltischen Vorfahren be-
reits ein Fest, bei dem auch bereits ein Feuer entzündet
wurde, und das, je nach Gegend, "Lammas" oder "Lug-
nasadh" ( es gibt verschiedene Scheibarten dieses Wor-
tes ) genannt wurde. Es handelte sich um das erste Ern-
tedankfest und war dem Gott Lug, einem keltischen
Sonnengott, gewidmet. Im Rahmen des Neuheidentums,
insbesondere natürlich des keltisch angehauchten Drui-
dentums, aber auch im Wicca, dem modernen Hexen-
glauben, erlebte dieses Fest ein Revival. Der Normal-
bürger der Schweiz hingegen weiss kaum etwas bis
gar nichts darüber, dass hier möglicherweise die wah-
ren Wurzeln seines Nationalfeiertags liegen.
Wie zu jedem der acht Jahreszeitenfeste, die im Wicca
als Hexensabbate bekannt sind, hat Lisa Thiel auch zu
diesem ein Lied, den "Lammas Song" gemacht. Es han-
delt sich in diesem Fall um ein Dankeslied, das durch-
aus auch zu anderen Anlässen gesungen werden kann:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=0qaG4vFiyqk

Aber auch andere Interpreten, insbesondere im angel-
sächsischen Raum, in dem die ursprünglichen kelti-
schen Traditionen am stärksten lebendig geblieben
sind, haben dieses Fest besungen, das oft mit Tanz,
Freude, Musik und vor allem viel Dankbarkeit ge-
feiert wurde, so z.B. der leider verstorbene Gwydion
Pendderwen mit seinem "Lugnasadh Dance":
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=w6TtB9Z327o

Dieser wurde, in einer beschwingteren Form, von
einem Interpreten gecovert, der sich "Damh the
Bard" nennt. Hier ist Damh the Bards eigener
Song "Lughnasadh":
http://www.youtube.com/watch?v=FnGuDgOjips&feature=player_detailpage

In diesem Song wird auch auf einen Brauch verwiesen,
der das Leben und Sterben des Kornkönigs, wie man
ihn nannte, symbolisierte: das Verbrennen einer Korn-
puppe. Der bakannteste Song zu diesem Thema ist
nach wie vor der alte Folk- Traditional "John Barley-
corn", hier in der wahrscheinlich bekanntesten Ver-
sion, jener der Gruppe Traffic im Jahr 1968:
http://www.youtube.com/watch?v=7bcYeP8Kk8k&feature=player_detailpage

Und natürlich hat auch die wahrscheinlich bekannteste
Pagan Music Band, die Gruppe "Omnia" aus Holland,
ein Stück zu diesem Fest gemacht:
http://www.youtube.com/watch?v=lENBM9vKkVM&feature=player_detailpage

Freitag, 13. Juli 2012

Wenn der Bauch im Weg ist, Teil 3


Bo Berrys Barbeque


Sie lässt nicht viel Platz auf dem Bänklein...

Kuriose historische Persönlichkeiten: Hermes Trismegistos


Ob Hermes Trismegistos wirklich eine historische Persönlichkeit war
oder doch eher in das Reich der Mythen gehört, das ist und bleibt um-
stritten. Für die einen war er, der viele Jahrhunderte vor unserer Zeit-
rechnung im alten Aegypten gelebt haben soll, der erste Magier und der
erste Gelehrte überhaupt. Anderen zufolge soll es sich bei Hermes Tris-
megistos, was "dreigestaltiger Hermes" bedeutet, um eine Vorstellung
des antiken Gottes Hermes handeln, der bei den Römern Merkur und
bei den Aegyptern Thot hiess. Laut antiker Mythologie war Hermes
u.a. der Gott des Handels und der Kommunikation, der als Bote der
Götter fungierte. Wie auch immer, dem Hermes Trismegistos wird
nachgesagt, er hätte in kurzen Sätzen, auf einer smaragdgrünen Tafel,
der "Tabula smaragdina" ( "Smaragdtafel" ), die Regeln der Schöpfung
aufgeschrieben, die Geheimnisse, nach denen alles in der Natur seine
Ordnung hat, nach der das ganze Universum sich richtet. Unter dem
Titel "Kybalion" wurde der Text der Tabula smaragdina immer wieder
aufgelegt, neu untersucht und herausgebracht. Die Weisheiten dieser
Schrift flossen im Laufe der Zeit in so ziemlich alle Weisheitslehren
ein, und sind in dieser oder jener Form auch in so ziemlich allen Reli-
gionen zu finden. Der berühmteste Satz aus dem Kybalion ist: "Wie
oben, so unten", was bedeutet, dass alles, was im Grossen, im Oben,
im Makrokosmos, auch im Kleinen, im Mikrokosmos existiert. In-
zwischen haben Wissenschaftler herausgefunden, dass dem tatsäch-
lich so ist, auch wenn noch längst nicht alle Geheimnisse des Kyba-
lions- dessen Echtheit übrigens auch angezweifelt wird- entschlüsselt.
Hermes Trismegistos soll der erste bekannte Religionsgründer gewe-
sen sein ( eine Rolle, die ihm aber wohl eher in der Neuzeit zugeschrie-
ben wurde ): er gilt als der Begründer einer Geheimlehre, die als "Her-
metik" bekannt wurde; dadurch, dass diese Lehre eben geheim war,
entstand später der Ausdruck "hermetisch versiegelt". Heute ist die
Hermetik längst keine wirkliche "Geheimlehre" mehr; nicht nur sind
ihre Weisheiten in so ziemlich alle Glaubensrichtungen eingeflossen,
in der Esoterik hat sie sogar eine Art Revival erlebt: Kaum ein Buch
aus dieser Sparte bezieht sich nicht irgendwo auf die Hermetik.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Hoyt Axton: "Politicians"

http://www.youtube.com/watch?v=2xGWocsx0fo&feature=player_detailpage

Hoyt Axton kam durch seine Mutter in's Music-
Business: Sie war die Frau, die den Song "Heart-
break Hotel", einen der grössten Hits von Elvis
Presley, geschrieben hatte. Hoyt selber hatte
einige Hits geschrieben, die auch oft gecovert
wurden, darunter "Greenback Dollar" und "Della
And The Dealer". Obschon er selber ein begnade-
ter Sänger und auch schauspielerisch tätig war,
stand der Ende der 90er Jahre verstorbene Künst-
ler immer etwas im Schatten bekannterer Stars.
"Politicians" gehört sicher- auch wenn es ein eher
unbekannterer Song ist- zu seinen besten Stücken,
ein Song, der immer wieder, vor allem in Wahl-
jahren, aktuell wird.

Kenny Price 1974 in "Hee- Haw"

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=wMbt7N44gBU

"Hee- Haw" war in Amerika eine sehr beliebte und
bekannte Fernsehsendung, die Country- Music und
Comedy zeigte. Viele grosse Countrystars wie Buck
Owens oder Roy Clark waren regelmässiger Bestand-
teil der Sendung. Auch Kenny Price, der Mann, der
wegen seines ebenso gewaltigen Stimm- wie auch
Körperunfangs "The Round Mound of Sound" ge-
nannt wurde, zeigte dort sein komödiantisches Ta-
lent. Price, der aussah wie Hoyt Axton und sang wie
Jerry Reed, hatte einen ziemlich bekannten Hit mit
"The Sheriff Of Boone County". Trotz seiner Beliebt-
heit, seinem Gesangstalent und seinen oft gelunge-
nen Songs ( viele waren recht witzig z.B. der "Bum-
per Sticker Song", in dem es um Aufleber an Autos
ging und dessen Refrain sich aus deren Slogans zu-
sammen setzte ) blieb Kenny Price hierzulande immer
etwas ein Geheimtipp.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Texte für Parodien

Leider kann ich hier nicht vorführen, wie sich diese
Parodien anhören, das müsst ihr euch halt selber
vorstellen- diejenigen, die mich kennen, haben sie
wahrscheinlich schon mal gehört...

Parodie Nr.1: Kurt Aeschbacher (KA), Helmut
                       Kohl (HK) und Marcel Reich-
                       Ranicki (MRR)
KA: Grüessech mitenang u härzlich wüllkomme
        zu dere langwiilige Sändiig, wo me nume
        luegt, we nüüt gschiders chunnt. Mini hütige
        Gescht si dr ehemalig dütschi Bundeskanzler
        Dr. Helmut Kohl u dr dütschi Literaturkritiker
        Marcel Reich- Ranicki. Gueten Abe, Herr Kohl.
HK: Guten Abend, Herr Aschenbecher.
KA: Herr Kohl, i öirer Ziit als dütsche Bundeskanzler
        heit Dir doch sicher so einiges scho erläbt. Chönn-
        tit Dir üs ächt da nid es chliises Anekdöteli ver-
        zelle?
HK: Also, als ich noch Bundeskanzler war, gab es viele
        Abgeordnete, die sind mir direkt in den Arsch ge-
        krochen. Und er ist ja auch gross genug. Aber die
        hab' ich dann allesammt hinausgeschissen...äh...
        geschmissen.
MRR: Also, eines muss ich Ihnen aber sagen, Herr Kohl...
           wenn ich kurz unterbrechen darf, Herr Aeschbacher..
           eines muss ich Ihnen aber sagen: Ihr literarisches
           Verständnis, das lässt also sehr zu wünschen übrig!
HK: Also, was lässt denn so zu wünschen übrig, Herr Ranicki?
MRR: Reich- Ranicki, bitte! So viel Zeit muss sein!
HK: Also, was lässt denn so zu wünschen übrig, Herr Reichra-
       nickibittesovielzeitmusssein?
MRR: Vor Jahren habe ich Ihnen einmal eine Photographie von
            Günter Grass gezeigt, und Sie haben gesagt: "Sieh mal
            an, sieht man Saddam Hussein einmal lachen!"
HK: Aber Sie wissen ja, Herr Reichranickibittesovielzeitmuss-
        sein: das wichtigste Buch für einen Politiker ist nach wie
        vor das Telephonbuch.
MRR: Ah ja, das Telephonbuch! Doch, doch, ich erinnere mich.
           Ich habe es einmal besprochen im Literatur- Club. Ich
           muss schon sagen: ein furchtbares Buch! Furchtbar!
           Sehr viele Personen, aber überhaupt keine Handlung!
( Anmerkung: der Gag mit der langweiligen Sendung stammt
aus einem Programm von Michael Elsener, dem meiner Mei-
nung nach besten Parodisten und Imitator, den wir in der Schweiz
derzeit haben. Den Witz mit Günter Grass und Saddam Hussein
stammt von Jörg Knörr, der ihn in einer Folge von "7 Tage, 7
Köpfe" brachte. )

Parodie Nr.2: Dieter Thomas Heck (DTH) und Marcel Reich-
                      Ranicki (MRR)
DTH: Guten Abend, meine Damen und Herren, liebe Kinder
          und willkommen zur ZDF- Shitparade der Poesie. Das
          erste Gedicht stammt von einem unbekannten Autor,
          der 1718 geboren wurde, 1748 einen fahren liess und
          dabei beinahe erstickt wäre. Seither fuhr er wieder sel-
          ber. Doch kostete ihn dies bereits ein Jahr später trotz-
          dem das Leben. Vorgetragen wird uns dieses Gedicht
          von einem Herrn, der sich mit so was auskennt: Marcel
          Reich- Ranicki!
MRR: Ich muss Sie berichtigen, Herr Heck: Er liess bereits
           1746 einen fahren und nicht erst 1748, wie Sie gesagt
           haben. Aber kömmen wir zum Gedicht, es lautet:
           Eine Kuh, die sass im Schwalbennest
           Mit sieben jungen Zziegen....
           Entschuldigen Sie bitte...Normalerweise haben dieje-
           nigen in der ersten Reihe einen Regenschirm dabei...
           Ich fang' noch mal an, Herr Heck, ja?...
           Eine Kuh, die sass im Schwalbennest
           Mit sieben jungen Ziegen
           Die feierten ihr Jubelfest
           Und fingen an zu fliegen
           Der Esel zog Pantoffeln an
           Ist über's Haus geflogen
           Und wenn das nicht die Wahrheit ist
           So ist es doch gelogen.
(Anmerkung: Das Gedicht existiert tatsächlich, es ist ein
berühmter Klassiker der Nonsens- Poesie für Kinder. Der
Witz mit dem Regenschirm stammt ursprünglich von Otto
Waalkes. )

Parodie 3: Adolf Ogi:
"So wa(hr)r es, so ischt es, und so wird es vielleicht weiter
sein! Freude herrscht! Seit Claude Nicollier in's Weltall
hinauf ischt. Seither habe ich immer Angscht, dass mir eine
Raumkapsel auf den Gring fliegt! Aber vielleicht habe ich
ja Glück wie der George Cloon-ei, und es ischt eine 'Nespres-
so'- Raumkapsel!"
( Anmerkung: "So wa(h)r es" lautet der Titel der Biographie
des ehemaligen Schweizer Bundesrates Adolf Ogi. Als der
Schweizer Astronaut Claude Nicollier aus dem All zurück
kehrte, rief Ogi, zu jener Zeit Bundespräsident der Schweiz,
sein berühmt gewordenes "Freude herrscht!" aus. )

Parodie 4: Moritz Leuenberger:
"Dazu fehlen mir einfach die Worte. Deshalb möchte ich ein
paar sagen..."

Parodie 5: Christoph Blocher:
"Liebi Manne und Fraue! Mir händ öis entschiide, alli us dr
Partei usezwerfe, wo chönnt denke!"

Parodie 6: Alex Rubli ( ehemaliger Moderator von "Meteo",
                 dem Wetterbericht des Schweizer Fernsehens.
                 Zu seiner Zeit wurde "Meteo" noch hochdeutsch
                 moderiert, inzwischen wurde zu Dialekt gewech-
                 selt. )
"Guten Abend und herzlich willkommen bei Meteo. Wie Sie
auf dem Satellitenbild sehen, sehen Sie nichts. Ueber der
ganzen Schweiz war heute so ein Hochnebel. dass wir leider
keine Aufnahmen machen konnten. Für uns Meteorologen
ist dies aber kein Problem. Wir tappten schon des öfteren im
Dunkeln. Was wir aber mit Sicherheit sagen können: Nachts
wird es stellenweise dunkel, am Tag gibt es dann aber einige
Aufhellungen. Meteo, morgen mit Thomas, guten Abend."
( Anmerkung: Der Witz mit der Nacht und den Aufhellungen
stammt aus einem Programm des Aargauer Komikers Peach
Weber. Mit Thomas ist Thomas Bucheli gemeint, der noch
heute "Meteo" moderiert; zu Rublis Zeit wechselten die bei-
den sich ab und Rufli beendete, wenn am nächsten Tag, Bu-
cheli dran war, die Moderation immer mit diesen Worten. )

Parodie 7: Rüdiger Hoffman (RH) und Rudi Carrell(RC):
RH: Ja, hallo erstmal. Ich weiss nicht, ob Sie's wussten, aber
       ich habe ja mediale Fähigkeiten. Und ich werde heute
       hier für Sie einen verstorbenen Prominenten erscheinen
       lassen. Ich weiss nur noch nicht, welchen...
RC: Lass dich überraschen...
RH: Guten Abend, Herr Carrell. Herr Carrell, wie geht es Ih-
       nen denn so?
RC: Ja, es ist toll. Seit ich dieses tolle Hörgerät hatte, wurde
       alles toll. Ich konnte viele Leute aus meinem Testament
       streichen.
RH: Und wie ist es denn nun so im Jenseits?
RC: Es ist toll hier. Ich war ja Kettenraucher, und ist fast das
       selbe.
( Anmerkung: Den Spruch mit dem Hörgerät- er war schwer-
hörig- soll Rudi Carrell tatsächlich mal gemacht haben, wenn
auch nicht ganz in diesem Wortlaut. )

Parodie 8: Flavio Cotti ( ehemaliger Tessiner Bundesrat ):
"Liebe Bürgerinnen und Bürger, immer wieder werde ich
von unseren Kabarrettisten und Parodisten gerne imitiert
und parodiert. Ich wurde denn auch angefragt, ab ich nicht
selber in diesem Bussiness Fuss fassen wolle. Ich habe bis-
her immer abgelehnt. Nach so vielen Jahren im Bundesrat
kenne ich das Metier zur Genüge."
( Anmerkung: Seine Reden für die Deutschschweiz begann
Cotti immer mit der Anrede "Liebe Bürgerinnen und Bür-
ger". Durch seinen Tessiner Akzent war er tatsächlich eines
der prominentesten Opfer für Parodisten, insbesondere die
Cotti- Imitationen von Walter Andreas Müller waren legen-
där. )

Parodie 9: Pascal Couchepin (PC) und Gerhard Schröder (GS)
PC: Also, Herr Schröder, als ehemaligen Landwirtschaftsmi-
      nister würde mich sehr interessieren: Was halten Sie von
      Milchkontingenten?
GS: Dazu kann ich nichts sagen, ich trink' nur Flaschenbier.
( Die Pointe bezieht sich auf einen öffentlichen Anlass, an
dem der damalige deutsche Bundeskanzler zu seiner Frau
gesagt haben soll: "Hol' mir mal 'ne Flasche Bier." Ich hätte
auch einen Witz über Bundesrat Couchepin- nicht mehr im
Amt und "eine Flasche von das Fendant" einbauen können,
fand diesen Gag aber schon etwas zu oft benutzt.)

Montag, 9. Juli 2012

Peach Weber: "Raucherli"

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=KJyQq6agb_8

Peach Webers humoristischer Beitrag zum Nichtraucher-
schutzgesetz. Da wüsste ich auch noch eine Geschichte:
Ich kenne einen Mann- nein, es ist nicht Peach Weber,
aber gewisse Aehnlichkeiten sind vorhanden- ...
Moment, ich muss berichtigen: Ich kenne zwei Männer-
nicht, was ihr jetzt vielleicht denkt!- jedenfalls: der
Eine bläst dem Anderen den Zigarettenrauch in's Ge-
sicht, merkt es aber dann und entschuldigt sich. Dieser
aber erwidert nur: "Ach, das macht doch nichts. Ich
rauche gerne passiv, das kostet mich weniger." ( Das
ist übrigens wirklich geschehen, das ist kein Peach-
Weber- Gag. )
Das Lied fängt als Parodie von "Schacher Seppeli" an,
geht dann aber zu einer aktuelleren- und übrigens im-
mer noch aktuellen- Version eines alten Kinderlieds
übrig.

Rebel Son: "You Can't Turn A Whore Into A Lady"

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=i9JCn4cssxk

Wenn es etwas gibt, wofür sich YouTube wie nichts
anderes eignet, dann dafür, Bands und Musiker ken-
nenzulernen, die einem bis dahin völlig unbekannt
waren. So hab' ich z.B. keine Ahnung, was es mit
"Rebel Son" auf sich hat und wer da dahinter steckt,
aber eines weiss ich: das gehört zum Besten, was
ich im Country- und Americana- Sektor seit langem
gehört habe.

Big Breasted Skateboard Girl

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Violet James im Park

Unbekannte Schönheiten

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